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Exkusionsberichte Sauerland - Nordrein Westfahlen / Deutschland
Nordrhein-Westfalen grenzt im Norden und Nordosten an Niedersachsen, im Südosten an Hessen, im Süden an Rheinland-Pfalz, im Westen an Belgien und die Niederlande. Mit rund 18 Millionen Einwohnern ist Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste, flächenbezogen mit 34.080 km² das viertgrößte deutsche Land. Die Region Rhein-Ruhr ist mit rund 10 Millionen Bewohnern eine der 30 größten Metropolregionen der Welt. Das Land wurde 1946 von der britischen Besatzungsmacht aus der vormaligen preußischen Provinz Westfalen und dem Nordteil der Rheinprovinz errichtet und 1947 um das Land Lippe erweitert. Seit 1949 ist Nordrhein-Westfalen ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Das Sauerland ist eine deutsche Mittelgebirgsregion im Südosten von Nordrhein-Westfalen. Kleine Ausläufer des Hochsauerlandes reichen bis in einen nordwestlichen Zipfel von Hessen um Willingen. Die eher dünn besiedelte Gegend weist verhältnismäßig viele Waldgebiete auf. Das Sauerland ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Das meiste Gestein entstand während des Devons, als das ganze Gebiet ein seichtes Meer war. Aus diesem Grund sind Schiefer, Sandstein, Grauwacken und Kalkstein die häufigsten Gesteine. Daneben kommen im östlichen Sauerland vulkanische Gesteine des Devons vor, und an manchen Stellen bildeten sich am Meeresgrund Erze, wie sie etwa in Meggen abgebaut wurden. Die gebirgsbildenden Kräfte der variszischen Orogenese im Karbon haben die ehemals waagrechten Gesteinsschichten in Falten gelegt, die an vielen Stellen durch Überschiebungen und Verwerfungen gestört sind. Das damals entstandene Gebirge wurde rasch wieder abgetragen, so dass das Gebiet des späteren Sauerlandes lange nahezu eine Ebene war. Die Hügel des Sauerlandes entstanden durch die Hebung des Rheinischen Schiefergebirges seit dem Ende des Miozäns und vor allem im Quartär. Seitdem schneiden sich die Flüsse vor allem von seinen Rändern her in das Schiefergebirge ein. Das Schiefergebirge und mit ihm das Sauerland steigt auch heute noch langsam auf. Einige Gegenden des Sauerlandes sind wegen des Vorkommens von Kalkstein verkarstet, und es gibt, besonders im Norden, zwischen Iserlohn und dem Hönnetal, sowie im Gebiet um Attendorn und auf der Briloner Hochfläche hunderte Tropfsteinhöhlen, von denen nur wenige (z. B. Dechenhöhle in Iserlohn, Atta-Höhle in Attendorn, Heinrichshöhle am Felsenmeer in Hemer, Reckenhöhle) besichtigt werden können. Die zahlreichen größeren und kleineren Erzvorkommen haben schon seit dem Mittelalter zur Entwicklung eines traditionsreichen Bergbauwesens geführt. Der Bergbau im Sauerland war früher ein bedeutender Wirtschaftsfaktor; er ist heute gänzlich zum Erliegen gekommen,
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Der Steinbruch Bilstein bei Hoppecke Der ehemalige Steinbruch Kraft,jetzt BAG baut auf ein spilitischen Diabas.An seiner Randzohne gab es auch eine Eisenerzgrube,die aber nicht mehr zugänglich ist.Die Mineralisation selber ist in diesen Steinbruch sehr eintönig,im gegensatz zu Hildfeld und Silbach.Doch für Calcitsammler ist er allemal von interesse.Es kommen dort Calcite die mit einer 2. Generation (Rhomboeder) überwachsen sind vor,sogenannte Zepterbildungen.Und eine Besonderheit sind fliederfarbene Calcite,die aber meist derb sind.Beobachtet habe ich auch Zwillingsbildungen des 1. Zwillingsgesetz und Durchdringungszwillinge
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Der Diabassteinbruch am Clemensberg bei Hildfeld Der Steinbruch am Clemensberg bei Hildfeld wird von der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie betrieben. Das Unternehmen baut dort einen Diabas ab ,welcher ein Kieselsäuregehalt von fast 50% hat. Das Diabasvorkommen hat eine Länge von ca. 1,5 Km und eine Mächtigkeit von 120 bis 160 m, es erstreckt sich in WSW-OSO Richtung. Der Diabas von Hildfeld findet Anwendung im Straßenbau und als Gleisschotter für die Deutsche Bahn. Für gute Calcite ist der Steinbruch zwar nicht bekannt, aber vorkommen kommt dort welcher. Nachgewiesen habe ich den Skalenoeder, den flachen Rhomboeder sowie das hexagonale Prisma 2. Stellung mit Rhomboeder Endflächen. An Zwillingsbildungen konnte ich bisher nur das 1. Zwillingsgesetz für diese Lokalität bestätigen und zwar als Basisverzwillingten Skalenoeder.
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Der Kalksteinbruch Hohenlimburg Der Steinbruch Hohenlimburg baut Mittel bis Oberdevonische Massenkalke ab, die zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden. Hier sind wieder fast vertikal stehende Calcitgänge von unterschiedlicher stärke aufgeschlossen.Auf Grund der Entfernung besuche ich diesen Steinbruch sehr selten.Bekannt aus diesen Steinbruch sind große und zweifarbige Calcite.Diese konnte ich aber bisher nicht selber finden.
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Ramsbeck Die Gruben Dörnberg und Bastenberg bei Ramsbeck,sind bekannt wegen schöner Erzminerale und auch wegen ihrer interessanten Fadenquarze.Leider sind die guten Zeiten vorbei, wo man untertage noch schöne Funde machen konnte.So wahren die Touren Untertage immer sehr anstrengend aber interessant für mich, der große Fund blieb meistens aus.Im Jahresverlauf 2009 wurden alle Zugänge nach Untertage geschlossen. Somit wird es auch keine Untertagetouren in den Ramsbecker Gruben mehr geben.
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Der Steinbruch "Lahrmann" bei Rösenbeck Der jetzige Betreiber des Steinbruches ist die Rhein Kalk mit Sitz in Messinghausen.Im Steinbruch werden Obere Devonische Massenkalke abgebaut.Eine für Devonische Massenkalke typische Erscheinung sind die vielen Karstschlotten,die sich aber meist im oberen Teil des Bruches befinden.Diese sind aber alle wieder mit Lehm verfüllt.Auch Hydrothermale Gänge treten im Bruch ab und an auf und haben eine recht interessante Mineralisation.Sehr breite Calcitgänge durchziehen den Steinbruch,deren Calcite zum teil optische Qualitäten aufweißt.Die Calcite im Bruch sind von recht einfacher Gestalt,so treten das Skalenoeder und das Rhomboeder in verschiedenen Steilheiten auf.Auch ein Generationswachstum der beiden ist recht häufig,wobei aber der Rhomboeder immer die letzte Generation bildet.In einigen mit Lehmgefüllten Hohlräumen kommen zum teil recht große,angelaugte,Kristalle,auch Zwillinge,vor.Man sollte sie mit einem kleinen Meisel aus dem Lehm herauspräparieren.An Zwillingsbildungen hatte ich beobachtet,treten das 1. und das 4. Zwillingsgesetz auf,sowie der Durchdringungszwilling.
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Der Steinbruch Kuhlenberg bei Silbach Der Steinbruch, der von der von der Basalt AG Gummersbach betrieben wird, baut auf einen großen Diabaskörper ab. Der Steinbruch ist unter Mineraliensammlern sehr beliebt, da er eine schon fast alpinotype Mineralisation aufweist. So finden sich dort viele Mineralien die den Bruch einzigartig gemacht haben. Die Calcite sind da zwar weniger spektakulär aber doch immer noch recht interessant. Es kommt dort das Rhomboeder und das Skalenoeder vor, welche aber eine sehr gedrungene Form haben. Als Besonderheit kommt dort fliederfarbener Calcit vor, der meist als gedrungener Skalenoeder zu finden ist. Die Farbgebung erfolgt wohl durch 3 wertiges Mangan. Diese Farbe ist zwar weltweit selten, aber dort doch häufiger zu finden. Calcit Zwillinge konnte ich bis her nicht nachweisen. Im Frühjahr 09 konnte ich noch eine Calcitform der besonderen Art auffinden,die sogenannte pseudokubische Form,gehört zwar zu den Rhomboedern aber ist eigendlich recht selten zu finden.Dies ist ein gesicherter Nachweis dieser Calcit Kristallform.Dort im Steinbruch kommt sie in verbindung mit dem normalen Rhomboeder vor.
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