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Exkursionsberichte Thüringen

Thüringen ist meine Heimat in der ich Aufgewachsen bin. Es liegt im Herzen Deutschlands und ist im Süden durch den Thüringer Wald begrenzt. Für spektakuläre Calcite ist Thüringen zwar nicht berümt, aber im Uranbergbau Revier Ronneburg kamen recht schöne.

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Die Fasercoelestine im oberen Bundsandstein bei Göschwitz / Thüringen

Der Mönchsberg ist ein Natürlicher Steilhang im oberen Bundsandstein des unteren Rötes bei Göschwitz. Hier durchziehen Fasergipsbänke den unteren Röt, der aus graugrünen Knollengipsen sowie rötlich bis grünlichen Mergel besteht. Auf halber Höhe im Steinhang gibt es 2 Fasergipsbänke, die getrennt sind durch eine grünliche Knollengipsbank. In diesen 2 Bänken, die so maximal bis 5 cm mächtig werden können, kommen die schon von Dinger 1928 beschriebenen, Fasercoelestine in Fasergips vor. Wahrscheinlich hat das Strontium, welches recht unregelmäßig wohl im rötlichen Mergel verteilt ist, den Fasergips teilweise zu Fasercoelestin umgewandelt. Dabei wurde auch die Faserrichtung geändert, die beim Coelestin anders ist, als wie beim Fasergips. Die Umwandlungen haben nicht nur von oben stattgefunden, sondern der Coelestin tritt mittig und auch unten im Fasergips auf. Eine abschließende klärung zur Entstehung ist aber bisher noch nicht erfolg. Diese sogenannten Übergangsstücke stellen eine mineralogische Besonderheit dar und sind bisher in dieser Form,nur von diesem Aufschluss bekannt.

 

 

Über eine Eiszeitliche Quelle am Südhang des Jenzig bei Jena / Thüringen

Im Muschelkalk am Südhang des Jenzig bei Jena gegenüber von Wogau befindet sich im oberen Teil des Bergrückens einer durch die Eiszeit entstandener Quellhorizont. Im unteren Teil des Aufschlusses sind in einer dünnen Schicht, Quarzkiesel und Limonit aufgeschlossen. Welche auf die Entstehung der Quelle selbst zurückzuführen sind. Die Sinter dieses Aufschlusses sind für die Region von besonderer Attraktivität, da sie eine rauchbraune Färbung haben und im Deckenbereich, grobkristallin sind. Calcitkristalle sind als unscheinbarer Rasen mit Rhomboedrischen Habitus. Diese sind aber meist von Kalk wieder überzogen und somit wenig schön.

 

 

 

 

Der Kalksteinbruch bei Steudnitz im Saale-Holzland-Kreis / Thüringen

Im Steinbruch sind Kalke des unteren Muschelkalkes, der zum Trias gehört, aufgeschlossen. Hin und wieder treten dort Calcitgänge auf, von unterschiedlicher Mächtigkeit. Diese durchkreuzen die dort anstehenden Gesteinsschichten vertikal. Der Calcit ist weis bis zart rosa, durch Einschlüsse von Mangan im Kristallgitter. Vorherrschend ist das Skalenoeder welches meist als gestapelte Kristallbündel auftreten. Unbedeutend sind Calcite die in kleinen Hohlräumen auftreten, manchmal zusammen mit blauen oder roten Coelestin und Strontianit. Der Steinbruch gehört zu Dornburger Zement. Leider sind die Aktivitäten im Steinbruch nicht sehr groß, die Abbaugeschwindigkeit ist als gering einzustufen. Daher ist es ausreichend den Steinbruch hin und wieder mal aufzusuchen.

 

 

Der Schnittstein bei Elgersburg

Der Schnittstein bei Elgersburg ist,wie Arlesbergb usw.,ein Revier wo in der vergangenheit Manganerz (Pyrolusit) abgebaut wurde.So gab es in diesen Gebiet früher einige Stollen und Schächte.Im Jahr 2009 besuchte ich nach langer Zeit wieder einmal dieses Revier um Pyrolusite zu suchen.Diesmal war der Suchansatz ein alter Stollen,der zum Teil noch zugänglich war.So wird der Rhombenporpyr mit unzähligen dünnen Gängen von Pyrolusit durchzogen,die sich hin und wieder erweitern zu sogenannte Trumen,mit entsprechend guten und viel Pyrolusit.

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